Der Altar

Nach dem 2. vatikanischen Konzil war die Christenheit aufgefordert, die Feier des Abendmahles in die Mitte der Kirche zu holen. Der Priester sollte nicht mehr im Festsaal Gottes am reich geschmückten Altar mit dem Rücken zu seinen Gläubigen das "Geheimnis unseres Glaubens" für sich alleine feiern.

Es kam eine Zeit, in der viele "Zweitaltäre" aufgestellt wurden und der Hochaltar nur noch den Tabernakel aufbewahrte. Auch in unserer Kirche begann eine Zeit des ständigen Altarverrückens. Mit der baulich notwendigen Renovierung der Kirche bot sich die Gelegenheit, dem Altar einen endgültigen "unverrückbaren" Platz zu geben, um den herum wir uns zur Abendmahlsfeier einfinden.

Die Christus König Kirche hier in der Gartenstadtsiedlung Gladbeck Schultendorf ist eine der ganz wenigen Kirchen im Bistum Essen, die die Aufbruchstimmung des 2. vatikanischen Konzils auch umgesetzt hat. Niemand würde in dieser Kirche dem Altar einen anderen Platz zuordnen. Jeder Kirchenbesucher spürt sofort, wie wichtig hier der Altar ist. Ob eckig oder rund. Unser Altar ist beides. Wichtig ist, daß wir uns nicht davor, dahinter oder neben, sondern "rund um" den Altar einfinden, um gemeinsam das "Geheimnis unseres Glaubens" zu feiern.